| Histogramm
Das Histogramm stellt die Verteilung der Helligkeiten in einem (digitalen) Bild dar.
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Ganz links ist die Helligkeit 0, entsprechend dem tiefsten Schwarz, ganz rechts ist die
Helligkeit 255, sie entspricht reinem Weiß. In der Mitte die 128 ist das mittlere Grau.
Je nachdem wie viele Pixel im Bild die jeweilige Helligkeit haben ist der senkrechte Balken dann höher oder niedriger. Bei einem "normalen" Bild wird die Menge der Pixel je Helligkeit sich mehr oder weniger gleichmäßig von rechts nach links verteilen, im Beispiel oben sind von den tiefsten Tiefen bis zum hellsten Weiß alle Helligkeiten vertreten. Im unteren Drittel, in der Mitte und im oberen Drittel gibt es jeweils einige Spitzen (Peaks), die auf mehr Pixel und damit größere Flächen in der jeweiligen Helligkeit schließen lassen. |
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Im Bild, das zu diesem Histogramm gehört, werden kaum helle Bereich zu finden sein. Es gibt keine Pixel (und damit keine Bereiche im Bild) die heller als ein mittleres Grau sind. Wenn es sich nicht gerade um ein sehr dunkles Motiv (sonnenbankgegerbter Schornsteinfeger vor Kohlehaufen ;-) ) handelt, muss man davon ausgehen, dass das Bild unterbelichtet wurde. Diese Unterbelichtung kann man mit den "Gradationskurven" oder der Tonwertkorrektur beeinflußen. Doch dabei werden die vorhandenen Helligkeiten auf einen größeren Bereich gespreizt. Ein Histogramm eines solchen "gespreizten" Bildes zeigt dann dementsprechend Lücken: |
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Diese Lücken führen dazu, dass in Bereichen mit weichen Verläufen (Himmel, Hauttöne)
stufige Übergänge entstehen. Sie sollten also auf jeden Fall versuchen, richtig zu
belichten, auch wenn sich Fehlbelichtungen nachträglich noch retten lassen.
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| Und in der nachträglichen "Vorschau" des Bildes auf dem Display zeigen manche Kameras solche reinweißen Stellen zur Warnung blinkend an. |
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So kann man ganz gut einschätzen, welche Bereiche im Bild überbelichtet sind. Wenn es sich dabei um große Flächen oder bildwichtige Stellen handelt, sollten Sie das Bild wiederholen und dazu die Belichtung reduzieren, auch wenn dadurch dunklere Bereiche evtl. zu dunkel würden. Die zu dunklen Stellen können Sie ja nachträglich per "Tonwertkorrektur" oder mit den "Gradationskurven" anpassen. Zwar muss man dann leider in Kauf nehmen, daß das Histogramm aufreisst, aber das ist meist immer noch besser als "ausgewaschene" weisse Flächen im Bild. Diese Seite gehört zum "Fotolehrgang im Internet"
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