Blendenreihe

Die Reihe der Blendenzahlen ist genormt. Sie geht an vielen sogenannten "Kitobjektiven" von 3.5 bzw. 5.6 bis 22. Allerdings gibt es auch größere und vor allen Dingen auch kleinere Öffnungen.
Wegen der Probleme rund um die Beugungsunschärfe hat bei vielen Kompaktkameras die kleinste Blendenöffnung den Wert 8
Die typische Blendenreihe:

volle
Werte

"drittel" Zwischen-
werte
"halbe" Zwischen-
werte
1
1.1
1.2
1.2
1.4
1.6
1.7
1.8
2
2.2
2,4
2.5
2.8
3.2
3.5
3.5
4
4.5
4,8
5
5,6
6.3
6.5
7.1
8
9
9,5
10
11
13
13
14
16
18
19
20
22

(Gleiche Werte für drittel und halbe Stufen und evtl. Abweichungen zu den an Ihrer Kamera einstellbaren Werten sind auf die Rundung der Blendenwerte zurückzuführen.)
Wenn Sie die Reihe aufmerksam betrachten, werden Sie sehen, das sich die Zahlen im Wechsel verdoppeln bzw. halbieren. 2 wird zu 4 zu 8 zu 16 (zu 32...) und 2.8 wird zu 5.6 zu 11 zu 22 (zu 44...). Zu wissen, wie diese Reihe aufgebaut ist, kann bei der Belichtungsmessung, insbes. für Lochkameras hilfreich sein.
Bei jeder Änderung der Blende um einen vollen Wert wird die Lichtmenge halbiert, bzw. verdoppelt. Jedes Schließen der Blende um einen vollen Wert (also z.B.: von 2 auf 2.8, oder von 11 auf 16) ergibt eine Halbierung der Lichtmenge. Umgekehrt ergibt ein Öffnen der Blende um einen Wert (z.B.: von 11 auf 8) eine Verdopplung der Belichtung.


Sie lesen hier einen Eintrag im Glossar des "Fotolehrgang im Internet".
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