Beugungsunschärfe

Vereinfacht gesprochen werden am Rand des Objektivs bzw. der Blende Lichtstrahlen gebeugt (abgelenkt) und treffen dann auf eigentlich falsche Beeiche des Bildes.
Solange die Blende weit geöffnet ist, fällt das kaum auf, weil der Anteil dieser Randlichtstrahlen im Verhältnis zu denen, die glatt durch das Loch gehen, recht gering ist.

Wenn man aber die Blende schließt, sinkt die Zahl der "mittleren" Lichtstrahlen proportional viel stärker als die der Randstrahlen (Kreisfläche zu Kreisumfang), so dass ab einer bestimmte Blende die Beugungsunschärfe deutlich sichtbar wird.
Die ist einer der Gründe, warum man nicht weiter abblenden sollte , als unbedingt nötig. Ständig die kleinstmögliche Blende für viel Schärfentiefe ist also nicht der richte Weg.
Die Beugungsunschärfe hängt direkt mit der realen Größe der Öffnung (also dem Wert in mm , nicht dem Blendenwert) zu tun. Je kleiner das Loch, desto stärker die Beugungsunschärfe.
Kameras mit kleinen Sensoren benötigen für den gleichen Bildausschnitt kürzere Brennweiten, dadurch wird die reale Öffnung bei gleicher Blendenzahl kleiner, deshalb sind diese Kameras beim Abblenden früher von der Beugungsunschärfe betroffen.


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