Das Zonensystem

Einführung

Kurzfassung:

Das Zonensystem wurde von Ansel Adams entwickelt. Es ist eine Methode zur gezielten Belichtung, Entwicklung und Vergrößerung von Schwarzweiß-Negativen. Die bei der Auseinandersetzung mit dem Zonensystem gewonnenen Erkenntnisse sind aber generell für jeden an der Fotografie (auch Farbfotografie und Kleinbildfotografie) Interessierten nützlich.

Ausführlich:

Kurze Einführung
Ansel Adams entwickelte das Zonensystem, um schon bei der Aufnahme durch eine genaue Belichtungsmessung und anschließende, an das Motiv (und seinen Kontrast) angepasste Filmentwicklung und Vergrößerung die Grauwerte zu bestimmen, die Motivdetails im endgültigen Bild haben werden.
Das Zonensystem ist aber nicht nur für die Großformatkamera, bei der man jedes Negativ individuell entwickeln kann, sinnvoll. Auch in der Kleinbildfotografie führt eine Auseinandersetzung mit dieser Thematik zu einer höheren Sicherheit und Genauigkeit in der Bestimmung der richtigen Belichtungswerte. Außerdem lassen sich auch Kleinbildfilme (eingeschränkt auch Farbe und Dia) an besondere Aufnahmeverhältnisse anpassen. Dabei leistet das Zonensystem ebenfalls gute Dienste.


Weiterführende Lektüre:
(in weiten Teilen leider ausverkauft)

"Das Negativ" von Ansel Adams
(z. Zt. wohl ausverkauft)
Der Klassiker 1



"Das Positiv" von Ansel Adams
(z. Zt. wohl nur in Englisch)
Der Klassiker 2



"The New Zone System Manual" von Minor White
(Mein Tip, leider nur in englisch und nur als Sammlerstück erhältlich, aber sehr verständlich geschrieben.
Leichte Englischkenntnisse ausreichend.)



"Das Zonensystem in der Schwarzweiß- und Farbfotografie" von Peter Fischer-Piel.
(fachlich gut, didaktisch nicht so überzeugend.)

Und was ist es jetzt genau?
Nun, das ist nicht so einfach zu erklären, da der Begriff mehrere Bereiche umfasst: auf der einen Seite die Motivhelligkeit und die Belichtung, auf der anderen Seite die Bildwiedergabe (beeinflusst durch die Ausarbeitung des Bildes im Labor). Ich habe diese Bereich getrennt; kümmern wir uns zuerst um die Motivhelligkeit.

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